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MPC Offen Flotte – Santa-B-Schiffe: Der Kredithahn ist zu! Totalverlust für die Anleger? Muß nicht sein!

04.02.2013: Santa-B-Flotte soll verkauft werden – handeln Sie, bevor Ihr Geld verloren ist!

Die Santa-B-Flotte macht seit Monaten Schlagzeilen. Mit Schreiben vom 28.08.2012 wurden die Anleger zur Rückzahlung von Ausschüttungen und zur Kapitalerhöhung aufgefordert. Mit Schreiben vom 18.01.2013 wurde den Anlegern mitgeteilt, daß von den zur Fortführung aller Schiffe benötigten € 23,7 Millionen lediglich rund € 4,2 Millionen von den Gesellschaftern sowie € 2,4 Millionen von de Reederei Claus-Peter Offen eingeworben werden konnten, so daß das Konzept gescheitert ist.

Die drei involvierten Banken haben nun den Verkauf der Schiffe gefordert.

Rund 6000 Anleger hatten sich mit mehr als € 177 Mio. in den Jahren 2006 und 2007 beteiligt.

Das Handelsblatt berichtete nun am 22.01.2013, daß die Reederei damit nun den Notverkauf der 14 Containerschiffe vorbereitet. Der Verkaufserlös dürfte aber nicht einmal ausreichen, um den Banken die Kredite vollständig zurückzuzahlen.

Die Anleger hatten nur ein einziges Mal eine Ausschüttung erhalten, nämlich im Jahre 2007.

Die Entwicklung bedeutet letztlich zwar wohl den Totalverlust hinsichtlich der Fondsbeteiligung.

Allerdings stehen den Anlegern in vielen Fällen Schadensersatzansprüche zu, dies wegen fehlerhafter Anlageberatung. In vielen Fällen wurde die Santa-B-Beteiligung durch Banken und Sparkassen vermittelt, die nicht richtig aufgeklärt haben. Auf diverse Risiken wie das Totalverlustrisiko, die eingeschränkte Verkaufbarkeit der Beteiligung und die mögliche Haftung auf Rückzahlung von Ausschüttungen wurden die Anleger in der Regel nicht hingewiesen.

Das Geld der Anleger muß also nicht weg sein – aber Sie müssen handeln!  Freiwillige Zahlungen von den Beraterfirmen sind nicht zu erwarten!

Unsere Fachanwaltskanzlei vertritt Anleger bereits in zahlreichen Fällen. In vielen Fällen konnte im Vergleichswege eine gute Lösung für die Anleger gefunden werden. In einigen Fällen muß der Gerichtsweg beschritten werden – aber dies sollte die Anleger nicht abschrecken, ihr gutes Recht geltend zu machen! Das Geld muß also letztlich nicht komplett weg sein!

Wir beraten Sie gerne hierzu!

 

MPC Offen Flotte – Santa-B-Schiffe: kein Ende der Krise!

06.12.2012: Santa-B-Flotte braucht weitere Kapitalerhöhung. Ausschüttungen zurückgefordert.

Die Santa-B-Flotte macht seit Monaten Schlagzeilen. Mit Schreiben vom 28.08.2012 wurden die Anleger zur Rückzahlung von Ausschüttungen und zur Kapitalerhöhung aufgefordert.

Hintergrund ist, lediglich zwei der drei finanzierenden Banken Tilgungsstunden gewähren wollen. Bis Ende des Jahres 2013 benötigt der Fonds aber Geld.

Rund 6000 Anleger haben sich mit mehr als € 177 Mio. in den Jahren 2006 und 2007 beteiligt.

Doch reicht eine solche Tilgungsstundung auf lange Sicht gesehen aus?

Auf dem Hansa-Forum am 15. November 2012 in Hamburg, welches unter dem Motto "Deutsche Schiffahrt im Netz von Banken, Märkten und Politik" stand, ergab die Bestandsaufnahme eine katastrophale Situation: jeder 10. Schiffs-Fonds ist insolvent. Der Höhepunkt der Pleitewelle ist dabei aber noch lange nicht erreicht! In drei Jahren werden nach Darstellung der Fondszeitung in der Ausgabe 24/12 insgesamt 500 Insolvenzen erwartet.

Alle Schiffe der Santa-B-Flotte stehen zur Neuvercharterung an, aber die Einnahmen werden wohl höchstens die Schiffsbetriebskosten abdecken, aber nicht für Zinsen, von Tilgungen ganz zu schweigen. Auch die Yen-Finanzierung belastet die Flotte.

Die Sanierungskonzepte bei anderen Fonds haben in den meisten Fällen nicht zum Erfolg geführt. Wir raten daher den Anlegern, sich gut zu überlegen, ob sie noch weiteres Geld investieren, oder nicht besser Schadensersatzansprüche gegen die verantwortlichen Berater geltend machen.

Eine Sanierung würde zunächst einmal MPC und der Offen Reederei helfen, nicht aber den Anlegern. Nur nebenbei: im Beirat des Fonds sitzen Ulf Gänger, früheres Vorstandsmitglied der Hamburgischen Landesbank und z. B. der MPC-Vorstandsvorsitzende Axel Schroeder. Empfehlungen des Beirats sind daher mit Vorsicht zu genießen.

Die Wahrscheinlichkeit, daß die Santa-B-Flott Richtung Insolvenz steuert, ist groß!

Unsere Fachanwaltskanzlei ist bereits in zahlreichen Fällen gegen die Berater beauftragt. Wir beraten Sie gerne hierzu!